Werden wenn-dann-Sätze mit nichtmanuellen Komponenten umgesetzt, so werden im untergeordneten Satzes (wenn-Satz) oft die Augenbrauen hochgezogen und der Oberkörper neigt sich nach vorne. Im folgenden Satz (dann-Satz) senken sich die Augenbrauen wieder und der Oberköper richtet sich auf/neigt sich zurück. Wird ein persönlicher KommentarIn vielen Gebärdensprachen und gesprochenen Sprachen werden… zur Aussage abgegeben, kann es sich auch genau umgekehrt verhalten: Neigt sich der Oberkörper während des wenn-Satzes nach vorne, so drückt dies etwas Positives, etwas Unterwartetes, eine Erwartungshaltung aus. Neigt er sich während des wenn-Satzes nach hinten, so drückt dies eher etwas Negatives, eine Ablehnung, ein Abwarten aus, wie folgendes Beispiel zeigt:
(a)
Oberkörper: Hinten
WENN IX-2(DU) ARBEITEN IXa IXb IXc NEIN+ UNMÖGLICH IXa IXb IXc
Oberkörper: Vorne
DANN IX-1(ICH) MACHEN IXa IXb IXc || 00:38-00:45
‘Wenn du diese Arbeiten unmöglich erledigen kannst, dann übernehme ich sie.’
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