4.25.1 Haltung des Oberkörpers

Werden wenn-dann-Sätze mit nichtmanuellen Komponenten umgesetzt, so werden im untergeordneten Satzes (wenn-Satz) oft die Augenbrauen hochgezogen und der Oberkörper neigt sich nach vorne. Im folgenden Satz (dann-Satz) senken sich die Augenbrauen wieder und der Oberköper richtet sich auf/neigt sich zurück. Wird ein persönlicher Kommentar zur Aussage abgegeben, kann es sich auch genau umgekehrt verhalten: Neigt sich der Oberkörper während des wenn-Satzes nach vorne, so drückt dies etwas Positives, etwas Unterwartetes, eine Erwartungshaltung aus. Neigt er sich während des wenn-Satzes nach hinten, so drückt dies eher etwas Negatives, eine Ablehnung, ein Abwarten aus, wie folgendes Beispiel zeigt:

 

(a)

Oberkörper: Hinten

WENN   IX-2(DU)   ARBEITEN   IXa  IXb   IXc   NEIN+   UNMÖGLICH   IXa  IXb   IXc

Oberkörper: Vorne

DANN   IX-1(ICH)   MACHEN   IXa  IXb   IXc  ||    00:38-00:45

‘Wenn du diese Arbeiten unmöglich erledigen kannst, dann übernehme ich sie.’

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