08 Juli 12.11 Historischer Hintergrund
Jeder Mensch, der eine gesprochene Sprache benutzt, produziert Mundbilder. Diese werden jedoch klein und schnell ausgeführt. In der gesprochenen Sprache spielen sie eine untergeordnete RolleDie Gebärdenden können wählen, ob sie aus ihrer eigenen P…, da akustische Informationen (Töne, Stimme, Sprachmelodie) relevanter sind.
Mit Eintritt in die Schule lernen alle Kinder die Standardsprache Deutsch, auch lesen und schreiben. In diesem Zusammenhang wird ihnen – auch gehörlosen Kindern – der Unterschied zwischen Vokalen (A, E, I, O, U) und Konsonanten (M, N, L, S usw.) vermittelt. Gehörlose Kinder sind auf ein sehr deutliches MundbildEin Mundbild ist die (meist stumme) Artikulation eines Worte… angewiesen, um gesprochene Wörter verstehen und die Abgrenzung einzelner Wörter voneinander (Anfang und Ende eines Wortes) erkennen zu können. Vokale sind einfacher ablesbar als Konsonanten.
Im Laufe der Zeit und ihm Zuge der zunehmend gebärdensprachlichen Kommunikation unter Gehörlosen haben sich die Mundbilder verändert. Heute lassen sich drei Arten von Mundbildern unterscheiden:
– MundbildEin Mundbild ist die (meist stumme) Artikulation eines Worte… als genaue Entsprechung des deutschen Wortes.
– Reduziertes MundbildEin Mundbild ist die (meist stumme) Artikulation eines Worte…: Das MundbildEin Mundbild ist die (meist stumme) Artikulation eines Worte… gibt nur einen Teil eines deutschen Wortes wieder.
– Sehr stark reduziertes MundbildEin Mundbild ist die (meist stumme) Artikulation eines Worte…: Das MundbildEin Mundbild ist die (meist stumme) Artikulation eines Worte… gibt nur einen geringen Teil eines deutschen Wortes wieder.
Die Verwendung dieser unterschiedlichen Arten von Mundbildern folgt bestimmten Konventionen.
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