Modalverben sind meistens unterstützende HilfsverbenHilfsverben haben keine eigene Bedeutung. Eines der wenigen …. Sie drücken einen Wunsch, einen Willen, eine Absicht, eine Möglichkeit, eine Pflicht oder einen Zwang aus. Modalverben stehen in der Regel in Kombination mit einem anderen Verb, um dessen Bedeutung zu präzisieren oder zu verändern.
Die DSGS kennt folgende lexikalisierte Modalverben:
(a) MÜSSEN 00:17
‘muss’
(b) KÖNNEN 00:19
‘kann’
(c) DÜRFEN 00:21-00:22
‘darf’
(d) WOLLEN (3 Varianten) 00:26-00:29
‘will’
(e) SOLLEN 00:31-00:32
‘soll’
(f) MÖCHTEN 00:34-00:35
‘möchte’
‘Möchten’ wird oft ohne, kann aber auch mit MundbildEin Mundbild ist die (meist stumme) Artikulation eines Worte… gebärdet werden:
(g) MÖCHTEN ohne und mit Mundbild 00:38-o0:41
‘möchte’
Bei den restlichen Modalverben ist ein begleitendes Mundbild in der Regel obligatorisch. Es steht meistens in der 1. Person Singular. In einem Satz zum Beispiel, der «wir alle können» bedeutet, lautet das begleitende MundbildEin Mundbild ist die (meist stumme) Artikulation eines Worte… ‘darf’.
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