15.64.1 Bezug auf phonembestimmte Manualsysteme (PMS)

Die Vergabe von Namensgebärden an gehörlose Personen, welche auf den genannten vier Inspirationsquellen beruhen, geschieht nicht ad hoc, sondern braucht Zeit.

Auch immer mehr Hörende zeigen Interesse an der Gebärdensprache, wollen diese lernen und nehmen an der Gemeinschaft der Gehörlosen aktiv teil. Sie fragen nach Namensgebärden und in vielen Fällen (diverse Gründe) erhalten sie auch welche. Im Gegensatz zu früher, als die Namensgebärden für hörende Personen nicht preisgegeben wurden, werden ihnen diese heute offen kommuniziert. Bis die passende Namensgebärde gefunden ist, braucht es aber ebenfalls Zeit. Aufgrund der grossen Anzahl an zu schaffenden Namensgebärden nutzen die gehörlosen Namensgeber:innen eine zusätzliche Quelle, die Hobbys der hörenden Personen. So kann eine Person, welche gerne strickt, die Namensgebärde ‘STRICKEN’ erhalten.

Ob in Zukunft weiterhin die aufgezeigten Inspirationsquellen für die Namensgebung genutzt werden oder ob es andere geben wird, wird sich zeigen.

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