10.10 Lexikalisierte Gebärden, Raumnutzung und nichtmanuelle Komponenten

Vergleiche beider Kategorien werden umgesetzt mittels:
– lexikalisierter Gebärden
– Verortung der (mindestens) zwei Referent:innen im Raum, damit beim Vergleichen auf sie verwiesen werden kann
– nichtmanueller Komponenten

Dazu ein Beispiel, in welchem drei Referent:innen (in der Übersetzung als X, Y, Z bezeichnet) miteinander verglichen werden:

(a)
NMK: schütteln                    bejahen                      schütteln
MK:   IX(a:rechts)               IX(b:mitte)                IX(c:links) KEIN
00:36-00:38
‘X nein (besitzt die Eigenschaft nicht), Y ja (besitzt die Eigenschaft),
Z nicht (besitzt die Eigenschaft nicht).

Das Beispiel zeigt die Kombination aller drei Möglichkeiten gut auf: Die Referent:innen sind im Raum unterschiedlich verortet. Mittels nichtmanueller Komponenten (bejahen/verneinen) und lexikalisierter Gebärden (‘KEIN’, kombiniert mit nichtmanuellen Komponenten) wird erklärt, welche/r Referent:in die Eigenschaft besitzt und welche/r nicht.

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